Wuchsgebiet 55 · Lösshügelländer · Sachsen
Wald im Wuchsgebiet Erzgebirgsvorland
Nirgends stieg der Eichenanteil seit 2012 so stark wie im Wuchsgebiet Erzgebirgsvorland: +10,0 Prozentpunkte. Bei der Waldfläche gehört das Gebiet mit 20.163 ha zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 75). Mit 9,5 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Lärchenanteil (Platz 3; höchster Wert: Schleswig-Holstein Nordwest mit 10,5 %). Wald bedeckt 16,3 % der Gebietsfläche.
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 24 Eichen, 18 Fichten, 12 Birken und 10 Kiefern.
Laubbäume60,9 %± seit 2012
- Eiche24,5 %+10,0
- Birke11,6 %−3,5
- Ahorn≈7,0 %+1,5
- Sonstige, kurzlebig≈6,3 %+2,0
- Buche≈6,0 %+1,3
- Sonstige, langlebig≈4,0 %−0,6
- Unter 2 %: Erle ≈1,5 %, Esche ≈0,1 %
83 Trakte; 8 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Bei der Mischbestockung: Platz 9 von 78
- Keine Baumart erreicht ein Viertel der Fläche; am häufigsten ist die Eiche mit 24,5 %.
- Bei der Vorratsveränderung seit 2012 liegt das Gebiet mit −12,9 % im unteren Sechstel der 78 Gebiete (Platz 70).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Lösshügelländer ist das Gebiet wüchsiger (9,9 gegenüber 8,1 m³ Zuwachs je Hektar), nadelholzreicher (60,9 gegenüber 69,8 % Laubbäume) und dichter bewaldet (16,3 gegenüber 14,7 %).
56,2 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Ganz in Sachsen
Seit 2012 hat die Eiche am stärksten zugelegt: +10,0 Prozentpunkte
Zugelegt haben Eiche (+10,0), Sonstige, kurzlebig (+2,0), Ahorn (+1,5), Buche (+1,3) und Lärche (+0,9); verloren haben Fichte (−8,3), Birke (−3,5), Esche (−1,6), Kiefer (−1,6) und Sonstige, langlebig (−0,6) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 376,9→328,4 m³Rang 70 von 78
51,6 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 2,6 %
- Staatswald (Land)≈ 32,3 %
- Körperschaftswald≈ 13,5 %
- Privatwald51,6 %
Am ähnlichsten gemischt: Schleswig-Holstein Südwest
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 83 Trakten. So rechnen wir