Wuchsgebiet 3 · Norddeutsches Tiefland · Schleswig-Holstein (91 %) und Hamburg und Bremen (9 %)
Wald im Wuchsgebiet Schleswig-Holstein Südwest
Anteilig mehr Lärchen hat nur ein Gebiet: Schleswig-Holstein Nordwest (10,5 %); im Wuchsgebiet Schleswig-Holstein Südwest sind es 9,6 %. Mit 14,3 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Birkenanteil (Platz 3; höchster Wert: Niedersächsischer Küstenraum mit 19,3 %). Keine Baumart erreicht ein Viertel der Fläche; am häufigsten ist die Eiche mit 18,9 %. Wald bedeckt 14,1 % der Gebietsfläche (56.505 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 19 Eichen, 18 Fichten, 14 Birken und 11 Buchen.
Nadelbäume41,4 %± seit 2012
Laubbäume58,6 %± seit 2012
- Eiche18,9 %+2,0
- Birke14,3 %−0,4
- Buche10,8 %+1,2
- Erle≈4,9 %−0,3
- Sonstige, kurzlebig≈4,3 %−0,8
- Ahorn≈2,7 %+0,5
- Unter 2 %: Sonstige, langlebig ≈1,6 %, Esche ≈1,1 %
222 Trakte; 7 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Waldanteil: Platz 69 von 78
- In der Wuchsregion Norddeutsches Tiefland hat kein anderes Gebiet anteilig so viele Fichten (18,5 %; zweithöchster Wert: Schleswig-Holstein Nordwest mit 15,6 %).
- Bei der Vorratsveränderung seit 2012 liegt das Gebiet mit +6,7 % im oberen Sechstel der 78 Gebiete (Platz 12).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Norddeutsches Tiefland ist das Gebiet weniger dicht bewaldet (14,1 gegenüber 25,2 %) und laubholzreicher (58,6 gegenüber 41,1 % Laubbäume). Häufigste Art der Region ist die Kiefer, hier dagegen die Eiche.
43,1 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein (91 %) und Hamburg und Bremen (9 %)
Schleswig-Holstein und Hamburg und Bremen im Länder-Vergleich
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −3,0 Prozentpunkte
Zugelegt haben Eiche (+2,0), Buche (+1,2) und Lärche (+0,9); verloren haben Fichte (−3,0) und Sonstige, kurzlebig (−0,8) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 312,4→333,4 m³Rang 12 von 78
Der größte Teil gehört dem Land: 49,4 % Staatswald
- Staatswald (Bund)≈ 2,3 %
- Staatswald (Land)49,4 %
- Körperschaftswald≈ 7,2 %
- Privatwald41,1 %
Am ähnlichsten gemischt: Erzgebirgsvorland
- Schleswig-Holstein Südwest
- Erzgebirgsvorland
- Niedersächsischer Küstenraum
- Schleswig-Holstein Nordwest
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 222 Trakten. So rechnen wir