Wuchsgebiet 6 · Norddeutsches Tiefland · Mecklenburg-Vorpommern (77 %) und Brandenburg (23 %)
Wald im Wuchsgebiet (Mittel-) Mecklenburger Jungmoränenland
Das Wuchsgebiet (Mittel-) Mecklenburger Jungmoränenland hat den stärksten Vorratsanstieg seit 2012 aller 78 Gebiete: +14,0 %. Die Kiefer allein bedeckt mehr als die Hälfte der Fläche (57,5 %). In der Wuchsregion Norddeutsches Tiefland (22 Gebiete) wächst nirgends so viel Holz nach (11,3 m³ je Hektar und Jahr). Wald bedeckt 44,8 % der Gebietsfläche (123.850 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 58 Kiefern, 10 Buchen, 6 Eichen und 6 Erlen.
Nadelbäume67,0 %± seit 2012
Laubbäume33,0 %± seit 2012
- Buche10,1 %+1,7
- Eiche6,1 %+0,8
- Erle5,8 %+0,1
- Birke5,5 %−0,6
- Sonstige, kurzlebig2,8 %+0,6
- Unter 2 %: Ahorn ≈1,2 %, Sonstige, langlebig ≈1,0 %, Esche ≈0,4 %
397 Trakte; 5 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Bei der Mischbestockung: Platz 69 von 78
- Beim Privatwaldanteil liegt das Gebiet mit 27,8 % im unteren Sechstel der 78 Gebiete (Platz 67).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Norddeutsches Tiefland ist das Gebiet dichter bewaldet (44,8 gegenüber 25,2 %), wüchsiger (11,3 gegenüber 8,8 m³ Zuwachs je Hektar), holzreicher (384,6 gegenüber 304,5 m³ je Hektar) und nadelholzreicher (33,0 gegenüber 41,1 % Laubbäume).
47,9 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern (77 %) und Brandenburg (23 %)
Seit 2012 hat die Kiefer am stärksten verloren: −2,2 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+1,7), Eiche (+0,8) und Sonstige, kurzlebig (+0,6); verloren haben Kiefer (−2,2), Fichte (−1,0) und Birke (−0,6) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 340,1→387,5 m³Rang 1 von 78
Der größte Teil gehört dem Land: 55,9 % Staatswald
- Staatswald (Bund)≈ 5,0 %
- Staatswald (Land)55,9 %
- Körperschaftswald11,2 %
- Privatwald27,8 %
Am ähnlichsten gemischt: Südost-Holsteinisch-Südwestmecklenburger Altmoränenland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 397 Trakten. So rechnen wir