Wuchsgebiet 15 · Norddeutsches Tiefland · Niedersachsen (96 %) und Nordrhein-Westfalen (4 %)
Wald im Wuchsgebiet Mittelwestniedersächsisches Tiefland
Anteilig mehr Birken hat nur ein Gebiet: Niedersächsischer Küstenraum (19,3 %); im Wuchsgebiet Mittelwestniedersächsisches Tiefland sind es 14,6 %. Bei der Vorratsveränderung seit 2012 gehört das Gebiet mit +10,5 % zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 5). Beim Anteil alter Bestände gehört das Gebiet mit 8,4 % zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 73). Wald bedeckt 18,5 % der Gebietsfläche (277.132 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 34 Kiefern, 19 Eichen, 15 Birken und 7 Fichten.
Beim Privatwaldanteil: Platz 9 von 78
- Bei der Waldfläche liegt das Gebiet mit 277.132 ha im oberen Sechstel der 78 Gebiete (Platz 12).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Norddeutsches Tiefland ist das Gebiet weniger dicht bewaldet (18,5 gegenüber 25,2 %) und laubholzreicher (48,2 gegenüber 41,1 % Laubbäume).
47,6 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Niedersachsen
Niedersachsen (96 %) und Nordrhein-Westfalen (4 %)
Seit 2012 hat die Eiche am stärksten zugelegt: +1,8 Prozentpunkte
Zugelegt haben Eiche (+1,8), Douglasie (+0,7), Sonstige, kurzlebig (+0,7) und Buche (+0,6); verloren haben Fichte (−1,7), Birke (−1,1) und Kiefer (−0,9) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 274,7→303,5 m³Rang 5 von 78
68,9 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 3,6 %
- Staatswald (Land)19,9 %
- Körperschaftswald7,6 %
- Privatwald68,9 %
Am ähnlichsten gemischt: Lausitzer Löss-Hügelland
- Mittelwestniedersächsisches Tiefland
- Lausitzer Löss-Hügelland
- Fränkischer Keuper und Albvorland
- Westlausitzer Platte und Elbtalzone
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 621 Trakten. So rechnen wir