Wuchsgebiet 56 · Östliche Mittelgebirgsschwelle · Sachsen
Wald im Wuchsgebiet Erzgebirge
Die Fichte allein bedeckt mehr als die Hälfte der Fläche (68,7 %). In der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle (8 Gebiete) wächst nirgends so viel Holz nach (11,8 m³ je Hektar und Jahr). Beim Laubbaumanteil gehört das Wuchsgebiet Erzgebirge mit 24,0 % zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 75). Wald bedeckt 42,5 % der Gebietsfläche (160.703 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 69 Fichten, 7 Buchen, 5 Birken und 4 Lärchen.
Nadelbäume76,0 %± seit 2012
Laubbäume24,0 %± seit 2012
- Buche7,3 %+0,8
- Birke5,5 %−0,3
- Eiche3,8 %+0,1
- Sonstige, kurzlebig2,5 %−0,1
- Ahorn2,4 %+0,4
- Unter 2 %: Erle 1,6 %, Esche ≈0,6 %, Sonstige, langlebig ≈0,4 %
515 Trakte; 4 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Bei der Mischbestockung: Platz 72 von 78
- Beim Privatwaldanteil liegt das Gebiet mit 26,1 % im unteren Sechstel der 78 Gebiete (Platz 69).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet weniger dicht bewaldet (42,5 gegenüber 48,8 %), wüchsiger (11,8 gegenüber 10,6 m³ Zuwachs je Hektar) und nadelholzreicher (24,0 gegenüber 26,9 % Laubbäume).
51,4 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Ganz in Sachsen
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −1,4 Prozentpunkte
Zugelegt hat Buche (+0,8); verloren haben Fichte (−1,4) und Kiefer (−0,5) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 359,6→371,4 m³Rang 32 von 78
Der größte Teil gehört dem Land: 61,9 % Staatswald
- Staatswald (Bund)≈ 1,1 %
- Staatswald (Land)61,9 %
- Körperschaftswald10,8 %
- Privatwald26,1 %
Am ähnlichsten gemischt: Frankenwald, Fichtelgebirge und Steinwald
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 515 Trakten. So rechnen wir