Wuchsgebiet 53 · Östliche Mittelgebirgsschwelle · Thüringen
Wald im Wuchsgebiet Thüringer Gebirge
Beim Waldanteil liegt nur ein Gebiet weiter vorn: Pfälzerwald mit 82,3 %; das Wuchsgebiet Thüringer Gebirge kommt auf 75,0 %. Die Fichte allein bedeckt mehr als die Hälfte der Fläche (65,1 %). Bei der Mischbestockung gehört das Gebiet mit 54,4 % zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 74).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 65 Fichten, 15 Buchen, 4 Kiefern und 3 Birken.
Nadelbäume73,0 %± seit 2012
Laubbäume27,0 %± seit 2012
- Buche15,3 %+2,5
- Birke3,1 %+0,3
- Sonstige, kurzlebig≈3,1 %−0,1
- Ahorn≈2,6 %+1,0
- Unter 2 %: Eiche ≈1,6 %, Sonstige, langlebig ≈0,6 %, Esche ≈0,4 %, Erle ≈0,4 %
195 Trakte; 10 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Laubbaumanteil: Platz 69 von 78
- Beim Anteil alter Bestände liegt das Gebiet mit 9,8 % im unteren Sechstel der 78 Gebiete (Platz 69).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet dichter bewaldet (75,0 gegenüber 48,8 %) und holzärmer (332,0 gegenüber 385,3 m³ je Hektar).
50,0 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Ganz in Thüringen
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −5,2 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+2,5), Ahorn (+1,0) und Lärche (+0,6); verloren hat Fichte (−5,2) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 341,4→333,9 m³Rang 58 von 78
Der größte Teil gehört dem Land: 56,0 % Staatswald
- Staatswald (Land)56,0 %
- Körperschaftswald10,9 %
- Privatwald33,1 %
Am ähnlichsten gemischt: Frankenwald, Fichtelgebirge und Steinwald
- Thüringer Gebirge
- Frankenwald, Fichtelgebirge und Steinwald
- Erzgebirge
- Bayerische Alpen
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 195 Trakten. So rechnen wir