Wuchsgebiet 57 · Östliche Mittelgebirgsschwelle · Bayern (87 %) und Thüringen (13 %)
Wald im Wuchsgebiet Frankenwald, Fichtelgebirge und Steinwald
Anteilig wachsen in keinem anderen Gebiet so viele Fichten wie im Wuchsgebiet Frankenwald, Fichtelgebirge und Steinwald: 70,0 % der Fläche; zweithöchster Wert: Erzgebirge mit 68,7 %. Beim Laubbaumanteil liegt das Gebiet mit 19,2 % auf Platz 76 von 78; niedriger sind nur zwei Gebiete: Oberpfälzer Becken- und Hügelland sowie Oberpfälzer Wald. Bei der Mischbestockung liegt das Gebiet mit 67,9 % im unteren Sechstel der 78 Gebiete (Platz 67). Wald bedeckt 56,0 % der Gebietsfläche (141.294 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 70 Fichten, 9 Buchen, 8 Kiefern und 4 Birken.
Nadelbäume80,8 %± seit 2012
Laubbäume19,2 %± seit 2012
- Buche8,6 %+2,1
- Birke≈4,1 %+0,8
- Sonstige, kurzlebig≈2,7 %−0,8
- Unter 2 %: Ahorn ≈1,5 %, Erle ≈0,8 %, Eiche ≈0,7 %, Esche ≈0,5 %, Sonstige, langlebig ≈0,4 %
128 Trakte; 10 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Waldanteil: Platz 13 von 78
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet nadelholzreicher (19,2 gegenüber 26,9 % Laubbäume) und dichter bewaldet (56,0 gegenüber 48,8 %).
46,5 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Bayern
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −3,3 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+2,1), Birke (+0,8) und Douglasie (+0,7); verloren haben Fichte (−3,3) und Sonstige, kurzlebig (−0,8) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 363,0→370,3 m³Rang 40 von 78
54,5 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 0,7 %
- Staatswald (Land)41,3 %
- Körperschaftswald≈ 3,4 %
- Privatwald54,5 %
Am ähnlichsten gemischt: Erzgebirge
- Frankenwald, Fichtelgebirge und Steinwald
- Erzgebirge
- Thüringer Gebirge
- Vogtland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 128 Trakten. So rechnen wir