Wuchsgebiet 36 · Westliche Mittelgebirgsschwelle · Sachsen-Anhalt (52 %) und Niedersachsen (42 %) und Thüringen (6 %)
Wald im Wuchsgebiet Harz
Das Wuchsgebiet Harz hat den stärksten Vorratsrückgang seit 2012 aller 78 Gebiete: −38,8 %. Nirgends stieg der Buchenanteil seit 2012 so stark wie hier: +6,8 Prozentpunkte. Nirgends stieg der Birkenanteil seit 2012 so stark wie hier: +2,9 Prozentpunkte. Wald bedeckt 74,4 % der Gebietsfläche (187.418 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 31 Fichten, 29 Buchen, 9 Eichen und 8 sonstige kurzlebige Laubbäume.
Nadelbäume37,2 %± seit 2012
Laubbäume62,8 %± seit 2012
- Buche29,1 %+6,8
- Eiche8,8 %+2,2
- Sonstige, kurzlebig7,8 %+5,8
- Birke6,3 %+2,9
- Ahorn5,7 %+2,6
- Erle≈2,0 %+0,7
- Unter 2 %: Sonstige, langlebig 1,8 %, Esche ≈1,3 %
351 Trakte; 5 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Holzvorrat je Hektar: Platz 77 von 78
- Nirgends stieg der Anteil sonstiger kurzlebiger Laubbäume seit 2012 so stark wie hier: +5,8 Prozentpunkte.
- Nirgends ging der Fichtenanteil seit 2012 so stark zurück wie hier: −24,1 Prozentpunkte.
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Westliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet dichter bewaldet (74,4 gegenüber 44,6 %), holzärmer (195,7 gegenüber 284,2 m³ je Hektar) und weniger wüchsig (7,5 gegenüber 8,7 m³ Zuwachs je Hektar). Häufigste Art der Region ist die Buche, hier dagegen die Fichte.
54,4 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Verteilt auf drei Länder, größter Teil in Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt (52 %) und Niedersachsen (42 %) und Thüringen (6 %)
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −24,1 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+6,8), Sonstige, kurzlebig (+5,8), Birke (+2,9), Ahorn (+2,6), Eiche (+2,2), Douglasie (+1,3), Lärche (+1,3) und Erle (+0,7); verloren hat Fichte (−24,1) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 324,7→198,7 m³Rang 78 von 78
Der größte Teil gehört dem Land: 67,2 % Staatswald
- Staatswald (Land)67,2 %
- Körperschaftswald≈ 7,2 %
- Privatwald25,6 %
Am ähnlichsten gemischt: Sauerland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 351 Trakten. So rechnen wir