Wuchsgebiet 28 · Östliche Mittelgebirgsschwelle · Sachsen
Wald im Wuchsgebiet Oberlausitzer Bergland
Nirgends stieg der Lärchenanteil seit 2012 so stark wie im Wuchsgebiet Oberlausitzer Bergland: +2,0 Prozentpunkte. Bei der Vorratsveränderung seit 2012 liegt das Gebiet mit −23,8 % auf Platz 76 von 78; niedriger sind nur zwei Gebiete: Sauerland und Harz. In der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle (8 Gebiete) steht nirgends so wenig Holz je Hektar (266,4 m³ je Hektar). Wald bedeckt 35,5 % der Gebietsfläche (20.562 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 34 Fichten, 15 Buchen, 10 Birken und 10 Eichen.
Nadelbäume47,1 %± seit 2012
Laubbäume52,9 %± seit 2012
- Buche14,6 %+6,1
- Birke10,3 %+2,6
- Eiche10,2 %+5,0
- Sonstige, kurzlebig≈9,1 %+4,6
- Ahorn≈3,5 %+0,6
- Unter 2 %: Sonstige, langlebig ≈1,8 %, Erle ≈1,8 %, Esche ≈1,7 %
77 Trakte; 9 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Bei der Waldfläche: Platz 74 von 78
- In der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle (8 Gebiete) hat kein anderes Gebiet so viele Laubbäume (52,9 %).
- In der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle hat kein anderes Gebiet anteilig so viele Eichen (10,2 %; zweithöchster Wert: Elbsandsteingebirge mit 7,0 %).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet laubholzreicher (52,9 gegenüber 26,9 % Laubbäume), holzärmer (266,4 gegenüber 385,3 m³ je Hektar) und weniger dicht bewaldet (35,5 gegenüber 48,8 %).
50,1 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Ganz in Sachsen
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −23,9 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+6,1), Eiche (+5,0), Sonstige, kurzlebig (+4,6), Birke (+2,6), Lärche (+2,0), Esche (+1,3), Erle (+0,9) und Ahorn (+0,6); verloren hat Fichte (−23,9) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 361,4→275,4 m³Rang 76 von 78
61,4 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Land)≈ 18,5 %
- Körperschaftswald≈ 20,1 %
- Privatwald61,4 %
Am ähnlichsten gemischt: Sauerland
- Oberlausitzer Bergland
- Sauerland
- Nordwesteifel
- Harz
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 77 Trakten. So rechnen wir