Wuchsgebiet 40 · Westliche Mittelgebirgsschwelle · Nordrhein-Westfalen (95 %) und Rheinland-Pfalz (4 %)
Wald im Wuchsgebiet Sauerland
Bei der Vorratsveränderung seit 2012 liegt das Wuchsgebiet Sauerland mit −24,1 % auf dem vorletzten Platz; dahinter folgt nur Harz (−38,8 %). Beim Holzvorrat je Hektar gehört das Gebiet mit 223,3 m³ zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 74). Beim Privatwaldanteil gehört das Gebiet mit 72,7 % zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 5). Wald bedeckt 60,2 % der Gebietsfläche (323.867 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 39 Fichten, 20 Buchen, 12 Eichen und 9 Birken.
Bei der Waldfläche: Platz 10 von 78
- In der Wuchsregion Westliche Mittelgebirgsschwelle hat kein anderes Gebiet anteilig so viele Birken (9,1 %; zweithöchster Wert: Bergisches Land mit 8,3 %).
- Beim Waldanteil liegt das Gebiet mit 60,2 % im oberen Sechstel der 78 Gebiete (Platz 11).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Westliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet dichter bewaldet (60,2 gegenüber 44,6 %), nadelholzreicher (51,7 gegenüber 67,8 % Laubbäume) und holzärmer (223,3 gegenüber 284,2 m³ je Hektar). Häufigste Art der Region ist die Buche, hier dagegen die Fichte.
56,1 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen (95 %) und Rheinland-Pfalz (4 %)
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −12,1 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+2,9), Birke (+1,8), Eiche (+1,8), Douglasie (+1,3), Sonstige, kurzlebig (+1,1), Lärche (+0,9), Ahorn (+0,9) und Tanne (+0,6); verloren hat Fichte (−12,1) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 295,4→224,1 m³Rang 77 von 78
72,7 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 0,1 %
- Staatswald (Land)11,0 %
- Körperschaftswald16,2 %
- Privatwald72,7 %
Am ähnlichsten gemischt: Nordwesteifel
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 988 Trakten. So rechnen wir