Wuchsgebiet 32 · Lösshügelländer · Sachsen (89 %) und Thüringen (11 %)
Wald im Wuchsgebiet Leipziger Sandlöss-Ebene
Unter allen 78 Gebieten hat das Wuchsgebiet Leipziger Sandlöss-Ebene die kleinste Waldfläche (12.286 ha) und den kleinsten Holzvorrat je Hektar (167,4 m³ je Hektar). Nirgends ging der Buchenanteil seit 2012 so stark zurück wie hier: −2,2 Prozentpunkte. Wald bedeckt 11,3 % der Gebietsfläche.
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 29 Eichen, 18 sonstige kurzlebige Laubbäume, 16 sonstige langlebige Laubbäume und 11 Birken.
Laubbäume96,0 %± seit 2012
- Eiche29,5 %+4,6
- Sonstige, kurzlebig≈18,3 %+0,1
- Sonstige, langlebig16,3 %+1,6
- Birke≈10,7 %−5,5
- Esche≈9,3 %+6,0
- Ahorn≈8,8 %−4,2
- Erle≈2,7 %−0,9
- Unter 2 %: Buche ≈0,5 %
48 Trakte; 8 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Laubbaumanteil: Platz 2 von 78
- Nirgends stieg der Eschenanteil seit 2012 so stark wie hier: +6,0 Prozentpunkte.
- Nirgends ging der Ahornanteil seit 2012 so stark zurück wie hier: −4,2 Prozentpunkte.
- Nirgends ging der Birkenanteil seit 2012 so stark zurück wie hier: −5,5 Prozentpunkte.
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Lösshügelländer ist das Gebiet holzärmer (167,4 gegenüber 306,0 m³ je Hektar), laubholzreicher (96,0 gegenüber 69,8 % Laubbäume), weniger wüchsig (6,0 gegenüber 8,1 m³ Zuwachs je Hektar) und weniger dicht bewaldet (11,3 gegenüber 14,7 %).
69,1 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Sachsen
Seit 2012 hat die Esche am stärksten zugelegt: +6,0 Prozentpunkte
Zugelegt haben Esche (+6,0), Eiche (+4,6), Kiefer (+1,6) und Sonstige, langlebig (+1,6); verloren haben Birke (−5,5), Ahorn (−4,2), Buche (−2,2), Lärche (−1,0) und Erle (−0,9) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 188,9→167,4 m³Rang 69 von 78
44,5 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Land)≈ 27,3 %
- Körperschaftswald≈ 28,2 %
- Privatwald≈ 44,5 %
Am ähnlichsten gemischt: Niederrheinische Bucht
- Leipziger Sandlöss-Ebene
- Niederrheinische Bucht
- Nordöstliche Harzvorländer
- Sächsisch-Thüringisches Löss-Hügelland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 48 Trakten. So rechnen wir