Wuchsgebiet 43 · Norddeutsches Tiefland · Nordrhein-Westfalen
Wald im Wuchsgebiet Niederrheinische Bucht
Anteilig mehr sonstige kurzlebige Laubbäume hat nur ein Gebiet: Sachsen-Anhaltinische Löss-Ebene (27,8 %); im Wuchsgebiet Niederrheinische Bucht sind es 19,2 %. Beim Laubbaumanteil kommt das Gebiet mit 93,1 % auf Platz 3 von 78; vorn liegen nur zwei Gebiete: Sachsen-Anhaltinische Löss-Ebene und Leipziger Sandlöss-Ebene. Mit 30,0 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Eichenanteil (Platz 5; höchster Wert: Mittelrheintal mit 41,7 %). Wald bedeckt 13,2 % der Gebietsfläche (42.847 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 30 Eichen, 19 sonstige kurzlebige Laubbäume, 11 Buchen und 10 sonstige langlebige Laubbäume.
Laubbäume93,1 %± seit 2012
- Eiche30,0 %+0,6
- Sonstige, kurzlebig19,2 %+2,4
- Buche10,7 %+0,7
- Sonstige, langlebig9,9 %−0,5
- Ahorn8,1 %+2,0
- Esche6,7 %+1,5
- Birke≈5,1 %−2,2
- Erle≈3,4 %−0,6
157 Trakte; 6 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Waldanteil: Platz 71 von 78
- Mit 6,7 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Eschenanteil (Platz 5; höchster Wert: Sachsen-Anhaltinische Löss-Ebene mit 19,8 %).
- Mit 8,1 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Ahornanteil (Platz 5; höchster Wert: Nordöstliche Harzvorländer mit 13,1 %).
- Mit 9,9 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Anteil sonstiger langlebiger Laubbäume (Platz 5; höchster Wert: Sachsen-Anhaltinische Löss-Ebene mit 18,2 %).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Norddeutsches Tiefland ist das Gebiet laubholzreicher (93,1 gegenüber 41,1 % Laubbäume), weniger dicht bewaldet (13,2 gegenüber 25,2 %) und holzärmer (261,8 gegenüber 304,5 m³ je Hektar). Häufigste Art der Region ist die Kiefer, hier dagegen die Eiche.
55,4 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Ganz in Nordrhein-Westfalen
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −3,9 Prozentpunkte
Zugelegt haben Sonstige, kurzlebig (+2,4), Ahorn (+2,0), Esche (+1,5), Buche (+0,7), Douglasie (+0,6) und Eiche (+0,6); verloren haben Fichte (−3,9), Birke (−2,2), Erle (−0,6) und Lärche (−0,6) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 263,6→264,8 m³Rang 47 von 78
48,9 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 2,8 %
- Staatswald (Land)22,6 %
- Körperschaftswald25,7 %
- Privatwald48,9 %
Am ähnlichsten gemischt: Leipziger Sandlöss-Ebene
- Niederrheinische Bucht
- Leipziger Sandlöss-Ebene
- Fränkische Platte
- Thüringer Becken
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 157 Trakten. So rechnen wir