Wuchsgebiet 20 · Lösshügelländer · Sachsen-Anhalt
Wald im Wuchsgebiet Nordöstliche Harzvorländer
Bei der Waldfläche liegt das Wuchsgebiet Nordöstliche Harzvorländer mit 13.154 ha auf dem vorletzten Platz; dahinter folgt nur Leipziger Sandlöss-Ebene (12.286 ha). Beim Waldanteil gehört das Gebiet mit 6,8 % zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 75). Beim Holzvorrat je Hektar gehört das Gebiet mit 205,6 m³ zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 75).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 25 Eichen, 19 Kiefern, 14 sonstige langlebige Laubbäume und 13 Ahorne.
Laubbäume81,0 %± seit 2012
- Eiche24,9 %+4,2
- Sonstige, langlebig14,0 %+2,7
- Ahorn≈13,1 %+2,6
- Esche≈11,2 %+0,1
- Sonstige, kurzlebig≈10,6 %−4,2
- Erle≈2,7 %+0,7
- Buche≈2,4 %+0,3
- Birke≈2,3 %−3,3
59 Trakte; 8 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Zuwachs: Platz 74 von 78
- Fichten spielen hier praktisch keine Rolle (0,0 % der Fläche).
- Mit 14,0 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Anteil sonstiger langlebiger Laubbäume (Platz 3; höchster Wert: Sachsen-Anhaltinische Löss-Ebene mit 18,2 %).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Lösshügelländer ist das Gebiet weniger dicht bewaldet (6,8 gegenüber 14,7 %), holzärmer (205,6 gegenüber 306,0 m³ je Hektar), weniger wüchsig (6,1 gegenüber 8,1 m³ Zuwachs je Hektar) und laubholzreicher (81,0 gegenüber 69,8 % Laubbäume).
46,0 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Ganz in Sachsen-Anhalt
Seit 2012 hat die Sonstige Laubbäume niedriger Lebensdauer am stärksten verloren: −4,2 Prozentpunkte
Zugelegt haben Eiche (+4,2), Sonstige, langlebig (+2,7), Ahorn (+2,6) und Erle (+0,7); verloren haben Sonstige, kurzlebig (−4,2), Birke (−3,3), Kiefer (−2,6) und Fichte (−0,7) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 213,2→203,5 m³Rang 59 von 78
38,3 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 6,1 %
- Staatswald (Land)≈ 22,6 %
- Körperschaftswald≈ 33,0 %
- Privatwald≈ 38,3 %
Am ähnlichsten gemischt: Sächsisch-Thüringisches Löss-Hügelland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 59 Trakten. So rechnen wir