Wuchsgebiet 46 · Westliche Mittelgebirgsschwelle · Rheinland-Pfalz
Wald im Wuchsgebiet Mittelrheintal
Anteilig wachsen in keinem anderen Gebiet so viele Eichen wie im Wuchsgebiet Mittelrheintal: 41,7 % der Fläche; zweithöchster Wert: Saar-Nahe Bergland mit 33,4 %. In der Wuchsregion Westliche Mittelgebirgsschwelle (16 Gebiete) ist kein anderes Gebiet so waldarm (25,8 %). In der Wuchsregion Westliche Mittelgebirgsschwelle wächst nirgends so wenig Holz nach (6,0 m³ je Hektar und Jahr).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 42 Eichen, 23 Buchen, 12 sonstige langlebige Laubbäume und 6 sonstige kurzlebige Laubbäume.
Nadelbäume9,7 %± seit 2012
Laubbäume90,3 %± seit 2012
- Eiche41,7 %+2,9
- Buche23,2 %+1,0
- Sonstige, langlebig11,9 %+0,8
- Sonstige, kurzlebig≈6,3 %−2,1
- Ahorn≈3,5 %+0,9
- Unter 2 %: Birke ≈1,9 %, Esche ≈1,6 %, Erle ≈0,3 %
111 Trakte; 10 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Laubbaumanteil: Platz 6 von 78
- Mit 11,9 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Anteil sonstiger langlebiger Laubbäume (Platz 4; höchster Wert: Sachsen-Anhaltinische Löss-Ebene mit 18,2 %).
- Beim Holzvorrat je Hektar liegt das Gebiet mit 258,0 m³ im unteren Sechstel der 78 Gebiete (Platz 69).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Westliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet weniger dicht bewaldet (25,8 gegenüber 44,6 %), laubholzreicher (90,3 gegenüber 67,8 % Laubbäume) und weniger wüchsig (6,0 gegenüber 8,7 m³ Zuwachs je Hektar). Häufigste Art der Region ist die Buche, hier dagegen die Eiche.
54,2 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Ganz in Rheinland-Pfalz
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −3,6 Prozentpunkte
Zugelegt haben Eiche (+2,9), Buche (+1,0), Ahorn (+0,9), Lärche (+0,9) und Sonstige, langlebig (+0,8); verloren haben Fichte (−3,6), Sonstige, kurzlebig (−2,1), Esche (−0,7) und Erle (−0,6) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 281,8→261,6 m³Rang 64 von 78
53,4 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Land)≈ 4,6 %
- Körperschaftswald42,0 %
- Privatwald53,4 %
Am ähnlichsten gemischt: Saar-Nahe Bergland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 111 Trakten. So rechnen wir