Wuchsgebiet 21 · Lösshügelländer · Sachsen-Anhalt (92 %) und Sachsen (8 %)
Wald im Wuchsgebiet Sachsen-Anhaltinische Löss-Ebene
Anteilig wachsen in keinem anderen Gebiet so viele sonstige kurzlebige Laubbäume wie im Wuchsgebiet Sachsen-Anhaltinische Löss-Ebene: 27,8 % der Fläche; zweithöchster Wert: Niederrheinische Bucht mit 19,2 %. Das Gebiet hat den höchsten Laubbaumanteil aller 78 Gebiete: 99,0 %. Anteilig wachsen in keinem anderen Gebiet so viele Eschen wie hier: 19,8 % der Fläche; zweithöchster Wert: Thüringer Becken mit 18,1 %. Wald bedeckt 5,6 % der Gebietsfläche (21.228 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 28 sonstige kurzlebige Laubbäume, 20 Eschen, 18 sonstige langlebige Laubbäume und 15 Eichen.
Laubbäume99,0 %± seit 2012
- Sonstige, kurzlebig27,8 %−5,2
- Esche19,8 %+2,4
- Sonstige, langlebig18,2 %−1,8
- Eiche14,7 %+1,4
- Ahorn≈10,4 %+2,3
- Birke≈3,9 %−0,1
- Erle≈3,6 %+0,4
- Unter 2 %: Buche ≈0,6 %
114 Trakte; 7 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Zuwachs: Platz 77 von 78
- Anteilig wachsen in keinem anderen Gebiet so viele sonstige langlebige Laubbäume wie hier: 18,2 % der Fläche; zweithöchster Wert: Leipziger Sandlöss-Ebene mit 16,3 %.
- Nirgends ging der Anteil sonstiger langlebiger Laubbäume seit 2012 so stark zurück wie hier: −1,8 Prozentpunkte.
- Nirgends ging der Anteil sonstiger kurzlebiger Laubbäume seit 2012 so stark zurück wie hier: −5,2 Prozentpunkte.
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Lösshügelländer ist das Gebiet weniger dicht bewaldet (5,6 gegenüber 14,7 %), laubholzreicher (99,0 gegenüber 69,8 % Laubbäume), holzärmer (203,9 gegenüber 306,0 m³ je Hektar) und weniger wüchsig (5,6 gegenüber 8,1 m³ Zuwachs je Hektar). Häufigste Art der Region ist die Eiche, hier dagegen die sonstigen Laubbäume niedriger Lebensdauer.
64,0 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt (92 %) und Sachsen (8 %)
Seit 2012 hat die Sonstige Laubbäume niedriger Lebensdauer am stärksten verloren: −5,2 Prozentpunkte
Zugelegt haben Esche (+2,4), Ahorn (+2,3), Eiche (+1,4) und Buche (+0,5); verloren haben Sonstige, kurzlebig (−5,2) und Sonstige, langlebig (−1,8) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 186,3→195,4 m³Rang 20 von 78
61,5 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 5,3 %
- Staatswald (Land)≈ 15,5 %
- Körperschaftswald≈ 17,6 %
- Privatwald61,5 %
Am ähnlichsten gemischt: Leipziger Sandlöss-Ebene
- Sachsen-Anhaltinische Löss-Ebene
- Leipziger Sandlöss-Ebene
- Niederrheinische Bucht
- Thüringer Becken
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 114 Trakten. So rechnen wir