Wuchsgebiet 35 · Lösshügelländer · Thüringen (61 %) und Sachsen-Anhalt (39 %)
Wald im Wuchsgebiet Nordthüringisches Trias-Hügelland
Beim Zuwachs gehört das Wuchsgebiet Nordthüringisches Trias-Hügelland mit 6,8 m³ zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 73). Beim Laubbaumanteil gehört das Gebiet mit 92,0 % zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 4). Beim Anteil alter Bestände gehört das Gebiet mit 32,2 % zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 5). Wald bedeckt 23,6 % der Gebietsfläche (64.993 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 34 Buchen, 29 Eichen, 7 sonstige langlebige Laubbäume und 7 Ahorne.
Nadelbäume8,0 %± seit 2012
Laubbäume92,0 %± seit 2012
- Buche33,6 %−0,1
- Eiche29,0 %+3,1
- Sonstige, langlebig7,0 %+1,1
- Ahorn6,9 %+2,4
- Birke≈5,2 %−0,5
- Esche4,8 %−0,8
- Sonstige, kurzlebig4,6 %+0,5
- Unter 2 %: Erle ≈0,8 %
164 Trakte; 6 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Bei der Waldfläche: Platz 56 von 78
- In der Wuchsregion Lösshügelländer hat kein anderes Gebiet anteilig so viele Buchen (33,6 %; zweithöchster Wert: Nordwestdeutsche Berglandschwelle mit 25,6 %).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Lösshügelländer ist das Gebiet dichter bewaldet (23,6 gegenüber 14,7 %), laubholzreicher (92,0 gegenüber 69,8 % Laubbäume) und weniger wüchsig (6,8 gegenüber 8,1 m³ Zuwachs je Hektar). Häufigste Art der Region ist die Eiche, hier dagegen die Buche.
40,3 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Thüringen
Thüringen (61 %) und Sachsen-Anhalt (39 %)
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −5,2 Prozentpunkte
Zugelegt haben Eiche (+3,1), Ahorn (+2,4), Sonstige, langlebig (+1,1) und Sonstige, kurzlebig (+0,5); verloren haben Fichte (−5,2), Esche (−0,8) und Birke (−0,5) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 330,2→303,9 m³Rang 66 von 78
Der größte Teil gehört dem Land: 41,4 % Staatswald
- Staatswald (Bund)≈ 7,7 %
- Staatswald (Land)41,4 %
- Körperschaftswald≈ 11,8 %
- Privatwald39,1 %
Am ähnlichsten gemischt: Nordwestdeutsche Berglandschwelle
- Nordthüringisches Trias-Hügelland
- Nordwestdeutsche Berglandschwelle
- Taunus
- Saarländisch-Pfälzisches Muschelkalkgebiet
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 164 Trakten. So rechnen wir