Wuchsgebiet 38 · Westliche Mittelgebirgsschwelle · Hessen (97 %) und Nordrhein-Westfalen (3 %)
Wald im Wuchsgebiet Nordwesthessisches Bergland
Mit 38,0 % gehört das Wuchsgebiet Nordwesthessisches Bergland zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Buchenanteil (Platz 5; höchster Wert: Mitteldeutsches Trias-Berg- und Hügelland mit 45,6 %). In der Wuchsregion Westliche Mittelgebirgsschwelle hat kein anderes Gebiet anteilig so viele Kiefern (13,0 %; zweithöchster Wert: Vogelsberg und östlich angrenzende Sandsteingebiete mit 11,3 %). Beim Anteil alter Bestände liegt das Gebiet mit 26,0 % im oberen Sechstel der 78 Gebiete (Platz 9). Wald bedeckt 30,0 % der Gebietsfläche (103.271 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 38 Buchen, 13 Kiefern, 12 Eichen und 10 Fichten.
Laubbäume65,3 %± seit 2012
- Buche38,0 %+2,1
- Eiche12,0 %+1,8
- Sonstige, kurzlebig≈4,3 %+1,2
- Birke≈3,9 %−0,4
- Esche≈2,7 %−0,1
- Ahorn≈2,2 %+0,6
- Unter 2 %: Sonstige, langlebig ≈1,5 %, Erle ≈0,6 %
95 Trakte; 9 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Privatwaldanteil: Platz 65 von 78
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Westliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet weniger dicht bewaldet (30,0 gegenüber 44,6 %) und holzreicher (317,2 gegenüber 284,2 m³ je Hektar).
37,7 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Hessen
Hessen (97 %) und Nordrhein-Westfalen (3 %)
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −6,7 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+2,1), Eiche (+1,8), Lärche (+1,2), Sonstige, kurzlebig (+1,2), Douglasie (+0,7) und Ahorn (+0,6); verloren hat Fichte (−6,7) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 335,4→317,2 m³Rang 62 von 78
Gemeinden und Körperschaften besitzen den größten Teil: 36,8 %
- Staatswald (Bund)≈ 1,3 %
- Staatswald (Land)≈ 32,3 %
- Körperschaftswald36,8 %
- Privatwald≈ 29,6 %
Am ähnlichsten gemischt: Rhön
- Nordwesthessisches Bergland
- Rhön
- Mitteldeutsches Trias-Berg- und Hügelland
- Weserbergland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 95 Trakten. So rechnen wir