Wuchsgebiet 17 · Westliche Mittelgebirgsschwelle · Niedersachsen (55 %) und Nordrhein-Westfalen (45 %)
Wald im Wuchsgebiet Weserbergland
Anteilig mehr Buchen hat nur ein Gebiet: Mitteldeutsches Trias-Berg- und Hügelland (45,6 %); im Wuchsgebiet Weserbergland sind es 41,6 %. In der Wuchsregion Westliche Mittelgebirgsschwelle hat kein anderes Gebiet anteilig so viele Eschen (5,1 %; zweithöchster Wert: Westerwald mit 5,0 %). Bei der Vorratsveränderung seit 2012 liegt das Gebiet mit −9,2 % im unteren Sechstel der 78 Gebiete (Platz 68). Wald bedeckt 31,4 % der Gebietsfläche (244.255 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 42 Buchen, 13 Fichten, 11 Eichen und 6 Lärchen.
Nadelbäume24,8 %± seit 2012
Laubbäume75,2 %± seit 2012
- Buche41,6 %+1,4
- Eiche10,4 %+1,5
- Ahorn5,2 %+1,8
- Esche5,1 %±0,0
- Sonstige, kurzlebig5,0 %+1,7
- Birke3,9 %+0,3
- Sonstige, langlebig2,0 %+0,5
- Unter 2 %: Erle ≈1,9 %
519 Trakte; 4 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Bei der Waldfläche: Platz 15 von 78
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Westliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet weniger dicht bewaldet (31,4 gegenüber 44,6 %), holzreicher (322,7 gegenüber 284,2 m³ je Hektar) und laubholzreicher (75,2 gegenüber 67,8 % Laubbäume).
41,1 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Niedersachsen
Niedersachsen (55 %) und Nordrhein-Westfalen (45 %)
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −9,4 Prozentpunkte
Zugelegt haben Ahorn (+1,8), Sonstige, kurzlebig (+1,7), Eiche (+1,5), Buche (+1,4), Lärche (+0,8) und Douglasie (+0,8); verloren hat Fichte (−9,4) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 356,1→323,4 m³Rang 68 von 78
57,9 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 1,1 %
- Staatswald (Land)17,1 %
- Körperschaftswald23,9 %
- Privatwald57,9 %
Am ähnlichsten gemischt: Mitteldeutsches Trias-Berg- und Hügelland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 519 Trakten. So rechnen wir