Wuchsgebiet 64 · Mesozoisches Schichtstufenland · Hessen (44 %) und Baden-Württemberg (38 %) und Bayern (17 %)
Wald im Wuchsgebiet Odenwald
Beim Holzvorrat je Hektar gehört das Wuchsgebiet Odenwald mit 417,6 m³ zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 6). Bei der Mischbestockung gehört das Gebiet mit 93,3 % zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 5). Mit 7,7 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Douglasienanteil (Platz 5; höchster Wert: Gutland mit 10,5 %). Wald bedeckt 60,5 % der Gebietsfläche (163.112 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 29 Buchen, 23 Fichten, 12 Kiefern und 10 Eichen.
Nadelbäume50,1 %± seit 2012
Laubbäume49,9 %± seit 2012
- Buche29,5 %+2,0
- Eiche10,3 %+1,5
- Sonstige, langlebig2,7 %+0,1
- Birke2,5 %−0,6
- Unter 2 %: Ahorn ≈1,9 %, Sonstige, kurzlebig ≈1,5 %, Erle ≈1,1 %, Esche ≈0,5 %
267 Trakte; 5 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Waldanteil: Platz 10 von 78
- Beim Zuwachs liegt das Gebiet mit 11,1 m³ im oberen Sechstel der 78 Gebiete (Platz 10).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Mesozoisches Schichtstufenland ist das Gebiet dichter bewaldet (60,5 gegenüber 39,2 %), wüchsiger (11,1 gegenüber 9,7 m³ Zuwachs je Hektar) und holzreicher (417,6 gegenüber 374,9 m³ je Hektar). Häufigste Art der Region ist die Fichte, hier dagegen die Buche.
46,6 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Verteilt auf drei Länder, größter Teil in Hessen
Hessen (44 %) und Baden-Württemberg (38 %) und Bayern (17 %)
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −3,7 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+2,0), Eiche (+1,5) und Douglasie (+1,4); verloren haben Fichte (−3,7), Kiefer (−0,9) und Birke (−0,6) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 402,1→418,7 m³Rang 28 von 78
Gemeinden und Körperschaften besitzen den größten Teil: 45,3 %
- Staatswald (Bund)≈ 0,1 %
- Staatswald (Land)15,9 %
- Körperschaftswald45,3 %
- Privatwald38,6 %
Am ähnlichsten gemischt: Spessart
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 267 Trakten. So rechnen wir