Wuchsgebiet 68 · Mesozoisches Schichtstufenland · Rheinland-Pfalz (95 %) und Saarland (5 %)
Wald im Wuchsgebiet Gutland
Nirgends stieg der Douglasienanteil seit 2012 so stark wie im Wuchsgebiet Gutland: +1,8 Prozentpunkte. Bei der Vorratsveränderung seit 2012 kommt das Gebiet mit +12,1 % auf Platz 3 von 78; vorn liegen nur zwei Gebiete: (Mittel-) Mecklenburger Jungmoränenland und Niedersächsischer Küstenraum. Bei der Waldfläche liegt das Gebiet mit 24.993 ha im unteren Sechstel der 78 Gebiete (Platz 70). Wald bedeckt 27,0 % der Gebietsfläche.
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 35 Buchen, 15 Eichen, 11 Fichten und 11 Douglasien.
Nadelbäume33,4 %± seit 2012
Laubbäume66,6 %± seit 2012
- Buche34,6 %+0,3
- Eiche15,0 %+1,3
- Sonstige, kurzlebig≈5,3 %−0,2
- Esche≈4,6 %±0,0
- Sonstige, langlebig≈4,1 %−1,8
- Unter 2 %: Birke ≈1,4 %, Ahorn ≈1,3 %, Erle ≈0,1 %
88 Trakte; 9 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Holzvorrat je Hektar: Platz 14 von 78
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Mesozoisches Schichtstufenland ist das Gebiet laubholzreicher (66,6 gegenüber 49,2 % Laubbäume) und weniger dicht bewaldet (27,0 gegenüber 39,2 %). Häufigste Art der Region ist die Fichte, hier dagegen die Buche.
44,0 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz (95 %) und Saarland (5 %)
Seit 2012 hat die Douglasie am stärksten zugelegt: +1,8 Prozentpunkte
Zugelegt haben Douglasie (+1,8), Eiche (+1,3) und Birke (+0,7); verloren haben Sonstige, langlebig (−1,8), Kiefer (−1,2) und Fichte (−1,0) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 351,1→393,6 m³Rang 3 von 78
Gemeinden und Körperschaften besitzen den größten Teil: 59,6 %
- Staatswald (Land)≈ 2,2 %
- Körperschaftswald59,6 %
- Privatwald38,1 %
Am ähnlichsten gemischt: Rhön
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 88 Trakten. So rechnen wir