Wuchsgebiet 72 · Mesozoisches Schichtstufenland · Rheinland-Pfalz
Wald im Wuchsgebiet Pfälzerwald
Das Wuchsgebiet Pfälzerwald hat den höchsten Waldanteil aller 78 Gebiete: 82,3 %. Beim Privatwaldanteil gehört das Gebiet mit 13,0 % zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 75). Beim Anteil alter Bestände gehört das Gebiet mit 30,6 % zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 6).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 30 Buchen, 30 Kiefern, 13 Eichen und 8 Fichten.
Nadelbäume50,1 %± seit 2012
Laubbäume49,9 %± seit 2012
- Buche30,2 %+1,6
- Eiche12,4 %+0,2
- Sonstige, langlebig3,2 %+0,4
- Birke2,0 %−0,2
- Unter 2 %: Sonstige, kurzlebig ≈1,1 %, Ahorn ≈0,7 %, Erle ≈0,2 %
416 Trakte; 5 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Bei der Mischbestockung: Platz 10 von 78
- Mit 7,9 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Douglasienanteil (Platz 4; höchster Wert: Gutland mit 10,5 %).
- Bei der Vorratsveränderung seit 2012 liegt das Gebiet mit +6,8 % im oberen Sechstel der 78 Gebiete (Platz 11).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Mesozoisches Schichtstufenland ist das Gebiet dichter bewaldet (82,3 gegenüber 39,2 %) und weniger wüchsig (8,2 gegenüber 9,7 m³ Zuwachs je Hektar). Häufigste Art der Region ist die Fichte, hier dagegen die Buche.
43,9 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Ganz in Rheinland-Pfalz
Seit 2012 hat die Buche am stärksten zugelegt: +1,6 Prozentpunkte
Zugelegt hat Buche (+1,6); verloren haben Fichte (−1,1), Kiefer (−1,1) und Lärche (−0,5) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 348,0→371,5 m³Rang 11 von 78
Der größte Teil gehört dem Land: 55,9 % Staatswald
- Staatswald (Bund)≈ 0,3 %
- Staatswald (Land)55,9 %
- Körperschaftswald30,7 %
- Privatwald13,0 %
Am ähnlichsten gemischt: Ostholsteinisch-Westmecklenburger Jungmoränenland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 416 Trakten. So rechnen wir