Wuchsgebiet 69 · Mesozoisches Schichtstufenland · Rheinland-Pfalz (56 %) und Saarland (44 %)
Wald im Wuchsgebiet Saarländisch-Pfälzisches Muschelkalkgebiet
Bei der Mischbestockung liegt nur ein Gebiet weiter vorn: Fränkische Platte mit 96,5 %; das Wuchsgebiet Saarländisch-Pfälzisches Muschelkalkgebiet kommt auf 95,4 %. In der Wuchsregion Mesozoisches Schichtstufenland (15 Gebiete) hat kein anderes Gebiet so viele Laubbäume (80,0 %). Wald bedeckt 30,9 % der Gebietsfläche (32.591 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 30 Buchen, 18 Eichen, 8 Fichten und 8 sonstige langlebige Laubbäume.
Nadelbäume20,0 %± seit 2012
Laubbäume80,0 %± seit 2012
- Buche29,8 %+1,9
- Eiche17,6 %+1,8
- Sonstige, langlebig8,0 %+0,3
- Sonstige, kurzlebig7,1 %−3,0
- Ahorn6,2 %+1,8
- Birke5,2 %−0,5
- Esche≈4,9 %−1,0
- Unter 2 %: Erle ≈1,2 %
132 Trakte; 6 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Bei der Waldfläche: Platz 65 von 78
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Mesozoisches Schichtstufenland ist das Gebiet laubholzreicher (80,0 gegenüber 49,2 % Laubbäume), weniger dicht bewaldet (30,9 gegenüber 39,2 %) und weniger wüchsig (8,7 gegenüber 9,7 m³ Zuwachs je Hektar). Häufigste Art der Region ist die Fichte, hier dagegen die Buche.
44,6 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz (56 %) und Saarland (44 %)
Seit 2012 hat die Sonstige Laubbäume niedriger Lebensdauer am stärksten verloren: −3,0 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+1,9), Eiche (+1,8) und Ahorn (+1,8); verloren haben Sonstige, kurzlebig (−3,0), Esche (−1,0), Fichte (−0,9), Kiefer (−0,5) und Birke (−0,5) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 389,4→390,8 m³Rang 50 von 78
37,9 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 1,0 %
- Staatswald (Land)≈ 23,6 %
- Körperschaftswald37,6 %
- Privatwald37,9 %
Am ähnlichsten gemischt: Westerwald
- Saarländisch-Pfälzisches Muschelkalkgebiet
- Westerwald
- Jungmoränenlandschaft Schleswig-Holstein Ost / Nordwest-Mecklenburg
- Nordwestdeutsche Berglandschwelle
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 132 Trakten. So rechnen wir