Wuchsgebiet 80 · Alpenvorland · Bayern
Wald im Wuchsgebiet Schwäbisch-Bayerische Schotterplatten- und Altmoränenlandschaft
Beim Zuwachs kommt das Wuchsgebiet Schwäbisch-Bayerische Schotterplatten- und Altmoränenlandschaft mit 12,4 m³ auf Platz 3 von 78; vorn liegen nur zwei Gebiete: Südwestdeutsches Alpenvorland und Tertiäres Hügelland. In der Wuchsregion Alpenvorland (4 Gebiete) steht nirgends so wenig Holz je Hektar (385,7 m³ je Hektar). Die Fichte allein bedeckt mehr als die Hälfte der Fläche (52,0 %). Wald bedeckt 24,5 % der Gebietsfläche (141.813 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 52 Fichten, 9 Buchen, 6 Eschen und 6 Ahorne.
Nadelbäume60,8 %± seit 2012
Laubbäume39,2 %± seit 2012
- Buche8,8 %+1,0
- Esche≈5,9 %−1,3
- Ahorn5,9 %+2,1
- Sonstige, kurzlebig4,9 %+0,1
- Birke≈4,4 %+0,3
- Eiche≈3,9 %+1,3
- Sonstige, langlebig≈2,7 %+0,7
- Erle≈2,7 %+0,6
164 Trakte; 9 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Laubbaumanteil: Platz 55 von 78
- In der Wuchsregion Alpenvorland hat kein anderes Gebiet anteilig so viele Ahorne (5,9 %; zweithöchster Wert: Schwäbisch-Bayerische Jungmoräne und Molassevorberge mit 5,8 %).
53,6 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Ganz in Bayern
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −4,3 Prozentpunkte
Zugelegt haben Ahorn (+2,1), Eiche (+1,3), Buche (+1,0), Sonstige, langlebig (+0,7) und Erle (+0,6); verloren haben Fichte (−4,3), Esche (−1,3) und Kiefer (−0,8) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 392,9→386,9 m³Rang 57 von 78
48,2 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 0,9 %
- Staatswald (Land)38,7 %
- Körperschaftswald≈ 12,2 %
- Privatwald48,2 %
Am ähnlichsten gemischt: Tertiäres Hügelland
- Schwäbisch-Bayerische Schotterplatten- und Altmoränenlandschaft
- Tertiäres Hügelland
- Schwäbisch-Bayerische Jungmoräne und Molassevorberge
- Südwestdeutsches Alpenvorland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 164 Trakten. So rechnen wir