Wuchsgebiet 81 · Alpenvorland · Bayern
Wald im Wuchsgebiet Schwäbisch-Bayerische Jungmoräne und Molassevorberge
Das Wuchsgebiet Schwäbisch-Bayerische Jungmoräne und Molassevorberge hat den höchsten Privatwaldanteil aller 78 Gebiete: 74,5 %. Beim Holzvorrat je Hektar kommt das Gebiet mit 424,6 m³ auf Platz 3 von 78; vorn liegen nur zwei Gebiete: Oberpfälzer Wald und Bayerische Alpen. In der Wuchsregion Alpenvorland (4 Gebiete) wächst nirgends so wenig Holz nach (11,9 m³ je Hektar und Jahr). Wald bedeckt 28,2 % der Gebietsfläche (196.240 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 50 Fichten, 13 Buchen, 7 Kiefern und 6 Erlen.
Nadelbäume62,6 %± seit 2012
Laubbäume37,4 %± seit 2012
- Buche13,1 %+3,4
- Erle6,3 %+0,7
- Ahorn5,8 %+1,6
- Esche4,1 %−2,4
- Sonstige, kurzlebig3,5 %+0,8
- Birke≈2,7 %−0,9
- Unter 2 %: Eiche ≈1,1 %, Sonstige, langlebig ≈0,7 %
230 Trakte; 6 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Bei der Waldfläche: Platz 20 von 78
- In der Wuchsregion Alpenvorland hat kein anderes Gebiet anteilig so viele Erlen (6,3 %; zweithöchster Wert: Südwestdeutsches Alpenvorland mit 2,9 %).
46,7 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Ganz in Bayern
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −5,5 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+3,4), Ahorn (+1,6), Tanne (+1,2), Kiefer (+1,1), Sonstige, kurzlebig (+0,8) und Erle (+0,7); verloren haben Fichte (−5,5), Esche (−2,4) und Birke (−0,9) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 421,4→426,7 m³Rang 43 von 78
74,5 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 0,7 %
- Staatswald (Land)19,5 %
- Körperschaftswald≈ 5,4 %
- Privatwald74,5 %
Am ähnlichsten gemischt: Südwestdeutsches Alpenvorland
- Schwäbisch-Bayerische Jungmoräne und Molassevorberge
- Südwestdeutsches Alpenvorland
- Schwäbisch-Bayerische Schotterplatten- und Altmoränenlandschaft
- Tertiäres Hügelland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 230 Trakten. So rechnen wir