Wuchsgebiet 78 · Alpenvorland · Bayern
Wald im Wuchsgebiet Tertiäres Hügelland
In der Wuchsregion Alpenvorland (4 Gebiete) ist kein anderes Gebiet so waldarm (24,3 %). In der Wuchsregion Alpenvorland hat kein anderes Gebiet so wenige Laubbäume (33,3 %). Bei der Waldfläche gehört das Wuchsgebiet Tertiäres Hügelland mit 347.733 ha zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 6).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 49 Fichten, 11 Kiefern, 8 Buchen und 6 Eichen.
Das Wuchsgebiet Tertiäres Hügelland hat den stärksten Zuwachs
- Beim Privatwaldanteil gehört das Gebiet mit 72,8 % zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 4).
- In der Wuchsregion Alpenvorland hat kein anderes Gebiet anteilig so viele Kiefern (10,6 %; zweithöchster Wert: Schwäbisch-Bayerische Jungmoräne und Molassevorberge mit 7,5 %).
Zuwachsm³ je Hektar und JahrRang 1 von 78 Wuchsgebieten
12,6
Deutschland 9,45,112,6
Holzvorratm³ je HektarRang 7
414
Deutschland 335167467
Laubbäume% der FlächeRang 61
33,3
Deutschland 46,716,399,0
Waldanteil% der GebietsflächeRang 53
24,3
Deutschland 32,35,282,3
Mischbestockung% der FlächeRang 34
86,5
43,196,5
50,6 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
1–60
61–120
über 120
Ganz in Bayern
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −5,7 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+1,2), Eiche (+1,1), Sonstige, langlebig (+0,9), Sonstige, kurzlebig (+0,7), Ahorn (+0,7), Douglasie (+0,6), Tanne (+0,6) und Birke (+0,6); verloren haben Fichte (−5,7) und Esche (−0,7) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 412,2→415,5 m³Rang 44 von 78
72,8 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 1,1 %
- Staatswald (Land)18,9 %
- Körperschaftswald7,1 %
- Privatwald72,8 %
Am ähnlichsten gemischt: Schwäbisch-Bayerische Schotterplatten- und Altmoränenlandschaft
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 445 Trakten. So rechnen wir