Wuchsgebiet 48 · Westliche Mittelgebirgsschwelle · Hessen (81 %) und Rheinland-Pfalz (19 %)
Wald im Wuchsgebiet Taunus
Beim Privatwaldanteil liegt das Wuchsgebiet Taunus mit 10,1 % auf dem vorletzten Platz; dahinter folgt nur Oberrheinisches Tiefland und Rhein-Main-Ebene (8,3 %). Beim Anteil alter Bestände kommt das Gebiet mit 34,2 % auf Platz 3 von 78; vorn liegen nur zwei Gebiete: Bayerische Alpen und Nördliches hessisches Schiefergebirge. Bei der Vorratsveränderung seit 2012 gehört das Gebiet mit −19,0 % zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 73). Wald bedeckt 51,5 % der Gebietsfläche (139.157 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 36 Buchen, 25 Eichen, 10 Fichten und 7 Douglasien.
Nadelbäume25,5 %± seit 2012
Laubbäume74,5 %± seit 2012
- Buche36,1 %+2,8
- Eiche25,1 %+1,1
- Sonstige, langlebig4,5 %+1,2
- Sonstige, kurzlebig≈2,8 %+1,1
- Birke≈2,5 %+0,1
- Unter 2 %: Ahorn ≈1,9 %, Esche ≈0,9 %, Erle ≈0,7 %
173 Trakte; 8 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Zuwachs: Platz 67 von 78
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Westliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet dichter bewaldet (51,5 gegenüber 44,6 %).
36,2 % der Waldfläche sind höchstens 60 Jahre alt
Verteilt auf zwei Länder, größter Teil in Hessen
Hessen (81 %) und Rheinland-Pfalz (19 %)
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −9,1 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+2,8), Sonstige, langlebig (+1,2), Lärche (+1,2), Eiche (+1,1), Sonstige, kurzlebig (+1,1) und Douglasie (+0,8); verloren hat Fichte (−9,1) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 355,7→288,0 m³Rang 73 von 78
Gemeinden und Körperschaften besitzen den größten Teil: 73,9 %
- Staatswald (Bund)≈ 0,3 %
- Staatswald (Land)≈ 15,7 %
- Körperschaftswald73,9 %
- Privatwald≈ 10,1 %
Am ähnlichsten gemischt: Nördliches hessisches Schiefergebirge
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 173 Trakten. So rechnen wir