Wuchsgebiet 74 · Mesozoisches Schichtstufenland · Baden-Württemberg
Wald im Wuchsgebiet Baar-Wutach
Nirgends stieg der Tannenanteil seit 2012 so stark wie im Wuchsgebiet Baar-Wutach: +1,9 Prozentpunkte. Die Fichte allein bedeckt mehr als die Hälfte der Fläche (53,9 %). Mit 10,0 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Tannenanteil (Platz 3; höchster Wert: Schwarzwald mit 20,0 %). Wald bedeckt 42,5 % der Gebietsfläche (53.622 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 54 Fichten, 10 Tannen, 10 Buchen und 9 Kiefern.
Nadelbäume75,3 %± seit 2012
Laubbäume24,7 %± seit 2012
- Buche9,7 %+1,8
- Ahorn3,6 %+0,6
- Esche≈3,5 %+0,4
- Sonstige, kurzlebig≈3,1 %+0,3
- Unter 2 %: Eiche ≈1,8 %, Sonstige, langlebig ≈1,5 %, Erle ≈1,1 %, Birke ≈0,5 %
177 Trakte; 8 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Holzvorrat je Hektar: Platz 8 von 78
- Beim Laubbaumanteil liegt das Gebiet mit 24,7 % im unteren Sechstel der 78 Gebiete (Platz 71).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Mesozoisches Schichtstufenland ist das Gebiet nadelholzreicher (24,7 gegenüber 49,2 % Laubbäume) und wüchsiger (10,9 gegenüber 9,7 m³ Zuwachs je Hektar).
42,0 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Ganz in Baden-Württemberg
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −6,3 Prozentpunkte
Zugelegt haben Tanne (+1,9), Buche (+1,8), Sonstige, langlebig (+0,6) und Ahorn (+0,6); verloren hat Fichte (−6,3) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 432,5→410,0 m³Rang 60 von 78
Gemeinden und Körperschaften besitzen den größten Teil: 53,3 %
- Staatswald (Land)≈ 14,6 %
- Körperschaftswald53,3 %
- Privatwald32,0 %
Am ähnlichsten gemischt: Schwäbisch-Bayerische Jungmoräne und Molassevorberge
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 177 Trakten. So rechnen wir