Wuchsgebiet 29 · Östliche Mittelgebirgsschwelle · Sachsen
Wald im Wuchsgebiet Elbsandsteingebirge
In der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle (8 Gebiete) wächst nirgends so wenig Holz nach (9,5 m³ je Hektar und Jahr). Beim Waldanteil gehört das Wuchsgebiet Elbsandsteingebirge mit 73,0 % zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 4). Beim Privatwaldanteil gehört das Gebiet mit 13,0 % zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 75).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 31 Fichten, 20 Kiefern, 14 Buchen und 13 Birken.
Laubbäume40,5 %± seit 2012
- Buche14,5 %+6,7
- Birke13,3 %+1,1
- Eiche7,0 %+1,3
- Sonstige, kurzlebig≈2,0 %−0,2
- Unter 2 %: Sonstige, langlebig ≈1,3 %, Esche ≈0,9 %, Erle ≈0,9 %, Ahorn ≈0,6 %
72 Trakte; 8 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Bei der Waldfläche: Platz 71 von 78
- Mit 13,3 % gehört das Gebiet zu den fünf Gebieten mit dem höchsten Birkenanteil (Platz 4; höchster Wert: Niedersächsischer Küstenraum mit 19,3 %).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet laubholzreicher (40,5 gegenüber 26,9 % Laubbäume), dichter bewaldet (73,0 gegenüber 48,8 %), holzärmer (334,9 gegenüber 385,3 m³ je Hektar) und weniger wüchsig (9,5 gegenüber 10,6 m³ Zuwachs je Hektar).
50,9 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Ganz in Sachsen
Seit 2012 hat die Fichte am stärksten verloren: −11,1 Prozentpunkte
Zugelegt haben Buche (+6,7), Kiefer (+2,2), Eiche (+1,3), Birke (+1,1) und Lärche (+0,7); verloren haben Fichte (−11,1) und Esche (−0,8) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 358,0→330,9 m³Rang 65 von 78
Der größte Teil gehört dem Land: 83,9 % Staatswald
- Staatswald (Land)83,9 %
- Körperschaftswald≈ 3,0 %
- Privatwald≈ 13,0 %
Am ähnlichsten gemischt: Südthüringisches-Oberfränkisches Trias-Hügelland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 72 Trakten. So rechnen wir