Wuchsgebiet 22 · Norddeutsches Tiefland · Sachsen-Anhalt (60 %) und Brandenburg (36 %) und Sachsen (3 %)
Wald im Wuchsgebiet Mittleres nordostdeutsches Altmoränenland
Bei der Mischbestockung liegt das Wuchsgebiet Mittleres nordostdeutsches Altmoränenland mit 46,9 % auf dem vorletzten Platz; dahinter folgt nur Mittelbrandenburger Talsand- und Moränenland (43,1 %). Die Kiefer allein bedeckt mehr als die Hälfte der Fläche (67,1 %). In der Wuchsregion Norddeutsches Tiefland (22 Gebiete) steht nirgends so wenig Holz je Hektar (253,6 m³ je Hektar). Wald bedeckt 28,7 % der Gebietsfläche (231.257 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 67 Kiefern, 12 Eichen, 6 Birken und 5 sonstige langlebige Laubbäume.
Nadelbäume68,7 %± seit 2012
Laubbäume31,3 %± seit 2012
- Eiche11,7 %+2,4
- Birke6,2 %−0,6
- Sonstige, langlebig4,5 %+0,9
- Sonstige, kurzlebig3,4 %+0,3
- Erle2,4 %±0,0
- Unter 2 %: Ahorn 1,4 %, Buche ≈0,9 %, Esche ≈0,7 %
805 Trakte; 5 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Anteil alter Bestände: Platz 72 von 78
- In der Wuchsregion Norddeutsches Tiefland (22 Gebiete) wächst nirgends so wenig Holz nach (7,6 m³ je Hektar und Jahr).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Norddeutsches Tiefland ist das Gebiet nadelholzreicher (31,3 gegenüber 41,1 % Laubbäume), holzärmer (253,6 gegenüber 304,5 m³ je Hektar), dichter bewaldet (28,7 gegenüber 25,2 %) und weniger wüchsig (7,6 gegenüber 8,8 m³ Zuwachs je Hektar).
47,8 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Verteilt auf drei Länder, größter Teil in Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt (60 %) und Brandenburg (36 %) und Sachsen (3 %)
Seit 2012 hat die Kiefer am stärksten verloren: −3,1 Prozentpunkte
Zugelegt haben Eiche (+2,4) und Sonstige, langlebig (+0,9); verloren haben Kiefer (−3,1), Birke (−0,6) und Lärche (−0,6) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 256,7→254,7 m³Rang 56 von 78
62,5 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)8,1 %
- Staatswald (Land)20,6 %
- Körperschaftswald8,8 %
- Privatwald62,5 %
Am ähnlichsten gemischt: Ostniedersächsisch-altmärkisches Altmoränenland (Westprignitz-Altmärkisches Altmoränenland)
- Mittleres nordostdeutsches Altmoränenland
- Ostniedersächsisch-altmärkisches Altmoränenland (Westprignitz-Altmärkisches Altmoränenland)
- Hoher Fläming
- Mittelbrandenburger Talsand- und Moränenland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 805 Trakten. So rechnen wir