Wuchsgebiet 11 · Norddeutsches Tiefland · Sachsen-Anhalt (65 %) und Brandenburg (30 %) und Mecklenburg-Vorpommern (4 %)
Wald im Wuchsgebiet Ostniedersächsisch-altmärkisches Altmoränenland (Westprignitz-Altmärkisches Altmoränenland)
Die Kiefer allein bedeckt mehr als die Hälfte der Fläche (65,5 %). Beim Privatwaldanteil kommt das Wuchsgebiet Ostniedersächsisch-altmärkisches Altmoränenland (Westprignitz-Altmärkisches Altmoränenland) mit 73,4 % auf Platz 3 von 78; vorn liegen nur zwei Gebiete: Schwäbisch-Bayerische Jungmoräne und Molassevorberge sowie Bayerischer Wald. Bei der Mischbestockung gehört das Gebiet mit 55,2 % zu den sechs niedrigsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 73). Wald bedeckt 28,8 % der Gebietsfläche (183.698 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 66 Kiefern, 12 Eichen, 7 Birken und 4 Erlen.
Beim Anteil alter Bestände: Platz 68 von 78
- Beim Laubbaumanteil liegt das Gebiet mit 29,1 % im unteren Sechstel der 78 Gebiete (Platz 67).
- Bei der Vorratsveränderung seit 2012 liegt das Gebiet mit +7,6 % im oberen Sechstel der 78 Gebiete (Platz 8).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Norddeutsches Tiefland ist das Gebiet nadelholzreicher (29,1 gegenüber 41,1 % Laubbäume) und dichter bewaldet (28,8 gegenüber 25,2 %).
47,1 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Verteilt auf drei Länder, größter Teil in Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt (65 %) und Brandenburg (30 %) und Mecklenburg-Vorpommern (4 %)
Seit 2012 hat die Eiche am stärksten zugelegt: +1,2 Prozentpunkte
Zugelegt haben Eiche (+1,2) und Buche (+0,6); verloren haben Fichte (−1,0), Kiefer (−1,0) und Birke (−0,7) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 280,0→301,3 m³Rang 8 von 78
73,4 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)8,6 %
- Staatswald (Land)11,7 %
- Körperschaftswald6,3 %
- Privatwald73,4 %
Am ähnlichsten gemischt: Mittleres nordostdeutsches Altmoränenland
- Ostniedersächsisch-altmärkisches Altmoränenland (Westprignitz-Altmärkisches Altmoränenland)
- Mittleres nordostdeutsches Altmoränenland
- Hoher Fläming
- Düben-Niederlausitzer Altmoränenland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 651 Trakten. So rechnen wir