Wuchsgebiet 59 · Mesozoisches Schichtstufenland · Bayern
Wald im Wuchsgebiet Oberpfälzer Becken- und Hügelland
Beim Laubbaumanteil liegt das Wuchsgebiet Oberpfälzer Becken- und Hügelland mit 16,4 % auf dem vorletzten Platz; dahinter folgt nur Oberpfälzer Wald (16,3 %). Die Kiefer allein bedeckt mehr als die Hälfte der Fläche (57,6 %). Bei der Vorratsveränderung seit 2012 gehört das Gebiet mit +10,6 % zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 4). Wald bedeckt 47,7 % der Gebietsfläche (84.012 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 58 Kiefern, 23 Fichten, 5 Birken und 4 Buchen.
Laubbäume16,4 %± seit 2012
- Birke≈5,2 %+0,5
- Buche≈4,4 %−0,1
- Erle≈2,7 %−0,5
- Eiche≈2,4 %+0,7
- Unter 2 %: Sonstige, kurzlebig ≈0,8 %, Sonstige, langlebig ≈0,6 %, Ahorn ≈0,3 %
71 Trakte; 11 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Anteil alter Bestände: Platz 8 von 78
- Beim Holzvorrat je Hektar liegt das Gebiet mit 394,5 m³ im oberen Sechstel der 78 Gebiete (Platz 11).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Mesozoisches Schichtstufenland ist das Gebiet nadelholzreicher (16,4 gegenüber 49,2 % Laubbäume) und dichter bewaldet (47,7 gegenüber 39,2 %). Häufigste Art der Region ist die Fichte, hier dagegen die Kiefer.
40,3 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Ganz in Bayern
Seit 2012 hat die Eiche am stärksten zugelegt: +0,7 Prozentpunkte
Zugelegt hat Eiche (+0,7); verloren haben Fichte (−0,5) und Erle (−0,5) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 359,8→397,8 m³Rang 4 von 78
44,1 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 11,4 %
- Staatswald (Land)≈ 39,6 %
- Körperschaftswald≈ 5,0 %
- Privatwald44,1 %
Am ähnlichsten gemischt: Ostniedersächsisches Tiefland
- Oberpfälzer Becken- und Hügelland
- Ostniedersächsisches Tiefland
- (Mittel-) Mecklenburger Jungmoränenland
- Südost-Holsteinisch-Südwestmecklenburger Altmoränenland
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 71 Trakten. So rechnen wir