Wuchsgebiet 58 · Östliche Mittelgebirgsschwelle · Bayern
Wald im Wuchsgebiet Oberpfälzer Wald
Unter allen 78 Gebieten hat das Wuchsgebiet Oberpfälzer Wald den größten Holzvorrat je Hektar (466,6 m³ je Hektar) und den niedrigsten Laubbaumanteil (16,3 %). Beim Zuwachs gehört das Gebiet mit 11,6 m³ zu den sechs höchsten Werten aller 78 Gebiete (Platz 6). Wald bedeckt 42,3 % der Gebietsfläche (127.619 Hektar).
Auf 100 Bäume heruntergerechnet: 54 Fichten, 25 Kiefern, 5 Birken und 3 Buchen.
Nadelbäume83,7 %± seit 2012
Laubbäume16,3 %± seit 2012
- Birke4,5 %−0,1
- Buche≈3,0 %+0,7
- Erle≈2,8 %+0,5
- Sonstige, kurzlebig≈2,5 %−1,1
- Eiche≈2,3 %±0,0
- Unter 2 %: Ahorn ≈0,6 %, Esche ≈0,4 %, Sonstige, langlebig ≈0,2 %
113 Trakte; 10 der 13 Anteile sind unsicher (≈).
Beim Privatwaldanteil: Platz 13 von 78
- Die Fichte allein bedeckt mehr als die Hälfte der Fläche (54,1 %).
- In der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle hat kein anderes Gebiet anteilig so viele Kiefern (24,7 %; zweithöchster Wert: Elbsandsteingebirge mit 19,7 %).
Im Vergleich zum Mittel der Wuchsregion Östliche Mittelgebirgsschwelle ist das Gebiet nadelholzreicher (16,3 gegenüber 26,9 % Laubbäume), holzreicher (466,6 gegenüber 385,3 m³ je Hektar) und weniger dicht bewaldet (42,3 gegenüber 48,8 %).
48,5 % der Waldfläche sind 61 bis 120 Jahre alt
Ganz in Bayern
Seit 2012 hat die Sonstige Laubbäume niedriger Lebensdauer am stärksten verloren: −1,1 Prozentpunkte
Zugelegt hat Buche (+0,7); verloren haben Sonstige, kurzlebig (−1,1) und Kiefer (−1,0) Prozentpunkte.
- Holzvorrat je Hektar (gleiche Fläche)
- 439,7→468,7 m³Rang 13 von 78
63,1 % der Fläche sind Privatwald
- Staatswald (Bund)≈ 1,6 %
- Staatswald (Land)29,3 %
- Körperschaftswald≈ 6,1 %
- Privatwald63,1 %
Am ähnlichsten gemischt: Vogtland
- Oberpfälzer Wald
- Vogtland
- Tertiäres Hügelland
- Baar-Wutach
Quelle: Thünen-Institut, Bundeswaldinventur 2022, Lizenz CC BY 4.0; eigene Berechnungen auf Basis von 113 Trakten. So rechnen wir